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Sekten – da denkt man an die sagenumworbenen Freimaurer, aber auch an Scientology und Tom Cruise als eine ihrer bekanntesten Mitglieder. Vieles scheint über diese Sekte bekannt zu sein, mehr Dinge allerdings sind wahrscheinlich für Außenstehende komplett unbekannt. Genau dies macht den Reiz von Sekten aus; das Unbekannten und Verworrene. Allerdings können Sekten auch gefährlich sein, denn immerhin gibt es gute Gründe dafür, dass sie sich oft im Verborgenen aufhalten und nicht jeden in ihrer Mitte akzeptieren. Doch wie erkennt man eigentlich Sekten. Wir haben für Sie einige Stichpunkte herausgesucht, anhand derer Sie ein wenig leichter erkennen können, ob eine bestimmte Gruppe vielleicht eine Sekte ist. Am Ende des Tages sollten Sie aber immer auf Ihr Bauchgefühl achten.

Unter sich – viele Sekten agieren so geheim, dass sie rein gar keinen Kontakt in die Außenwelt haben. Mitgliedern wird dabei auch oft untersagt, sich mit Menschen abzugeben, die nicht selber in der Sekte sind, damit Geheimnisse und andere Dinge nicht an die Öffentlichkeit geraten. Daher ist es bei vielen Sekten auch nicht möglich – oder gar verboten – diese zu verlassen. Die Strafenkataloge was ein solches Vergehen betrifft sind lang und können mitunter sehr drakonisch sein. Fehlverhalten von Mitgliedern wird vielerorts nicht toleriert und soziale Ausgrenzungen können der Fall sein.

Führerverehrung – die meisten Sekten scheren sich um eine Führungsperson, meist der/die Gründer/in der Sekte. Diese Verehrung wird auch oft verwendet, um die einfachen Mitglieder einzuschwören und damit gefügig zu machen. Dabei kommt dem Anführer oft ein Heldenstatus angedichtet; der wahre Messias, der einzige Mensch der die Weisheit mit Löffeln gefüttert hat. Sekten agieren wie religiöse Clans mit einer klar definierten Hierarchie.

Keine eigene Meinung – die geht einher mit den bereits angesprochenen Dingen. Mitglieder von Sekten wird das selbstständige Denken ausgetrieben und mit genormtem, gesellschaftlichem Gedankengut aufgefüllt. Nur der Anführer spricht die Wahrheit, alle anderen Aspekte der Welt werden ausgegrenzt. Oftmals wird sich auch auf die Bibel und andere religiöse Texte bezogen und – wenn es vonnöten ist – neu oder frei interpretiert.

Fern der Gesellschaft – nicht nur der Glaube ist weit weg von dem der „normalen“ Gesellschaft, auch physisch wenden sich Sekten gerne vom urbanen Leben ab und formen sich in sozialen Gruppen abseits des pulsierenden Stadtlebens. Auf Farmen lässt sich ein Kult leichter predigen, außerdem sind die Mitglieder dort einander auch näher. Da die Autoritäten des wirklichen Lebens – wie Polizei, das Gericht und andere Normen unserer Gesellschaft – von den Führern und den Jüngern meist nicht anerkannt werden, formen sie in diesen abgeschiedenen Orten eigene Kulturen.

 

Dies sind die eher bekannten Merkmale von Sekten. Allerdings formieren sich diese auch immer wieder, sodass gängige Praktiken mit neuen, modernen Methoden ersetzt werden. Dies hat zur Folge, dass man beim Erkennen von Sekten mehr und mehr auf das eigene Bauchgefühl achten und sich im Notfall Hilfe von anderen suchen sollte.